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Artikel

zum 1. Dan Bernhard Schuck, Aouatif Ziza (beide SKA Rülzheim)
zum 2. Dan Wilfried Ochs (PSV Mainz), Olga Urich (SKA Rülzheim)
zum 5. Dan

Wolfgang Adam (SKA Rülzheim)

 

zum 4. Dan Stefan Köhler (PSV Grün-Weiss Ludwigshafen)
Jürgen Ballreich (JSV Speyer)

 

 

Bild (v.l.n.r.): Nele Häuselmann, Michael Hoffmann (Trainer), Lucia Carvalho da Silva Prior, Jan Hoffmann, Aleks Antonov Aleksiev, Stella Holczer, Florian Haas, Martin Schoppel

Bei dem Goju-Ryu Karate Europacup (EM der Stilrichtung Goju-Ryu) erkämpften sich die Wettkämpfer Stella Holczer, Lucia Carvalho da Silva Prior, Nele Häuselmann, Florian Haas, Jan Hoffmann, Aleks Antonov Aleksiev und Martin Schoppel vom Goju-Ryu Karateverein Schifferstadt e.V. am 20. - 23. September 2018 in Maia / Portugal dreizehn internationale Spitzenplatzierungen bei einem Teilnehmerfeld von über 950 Sportler-/innen aus ganz Europa.

Die vom Deutschen Karate-Verband (DKV) nominierten Sportler wurden von ihrem Heimtrainer Michael Hoffmann (Goju-Ryu Karateverein Schifferstadt e.V.), der seit 2003 als DKV-Trainer für das gesamte Team verantwortlich ist nominiert und vorbereitet.

Die Schifferstädter Athleten waren in folgenden Disziplinen der EGKF erfolgreich:

Stella Holczer (28), 1. Platz Kumite Leistungsklasse Damen -55kg, 1. Platz Kumite Leistungsklasse Team Damen

Lucia Carvalho da Silva Prior (17) , 1. Platz Kumite U21 -61 kg, 3. Platz Kumite Leistungsklasse -61kg, 1. Platz Kumite Leistungsklasse Team Damen, 1. Platz Kumite U21 Team Damen

Florian Haas (18), 1. Platz Kumite Leistungsklasse -60kg, 2. Platz Kumite U21 -60kg, 1. Platz Kumite U21 Team Herren

Jan Hoffmann (19), 3. Platz Kumite Leistungsklasse -75kg, 5. Platz Kumite U21 -75kg, 1. Platz Kumite U21 Team Herren

Aleks Antonov Aleksiev (14) 2. Platz Kata Jungen U16

Martin Schoppel (30), 3. Platz Kumite Leistungsklasse -75kg

Nele Häuselmann (16), 5. Platz Kumite Team Mädchen U18

 

Wer sich für Karate interessiert (Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Ü30-Training stehen im Angebot) kann sich unter der Tel.-Nr. 06235/1412 gerne informieren. Weitere Informationen finden sie in der Homepage unter www.karateverein-schifferstadt.de

Michael Hoffmann, Goju-Ryu Karateverein Schifferstadt e.V.

Am vergangenen Wochenende war es soweit: Heiko Kuppi, Nationalcoach für Para-Karate, lud zum ersten Bundeskader-Training für Para-Karate nach Berlin ein. Am dortigen Bundesstützpunkt in Berlin-Kaulsdorf trafen sich sämtliche in den A-Kader berufene Para-Karatekas aus dem gesamten Bundesgebiet.

Auch wenn der Anlass des Trainings ein Novum beim deutschen Karate-Verband (DKV) ist, war die Stimmung an diesem sportlichen Wochenende bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern doch sehr vertraut und fast schon familiär: Die Para-Karatekas sowie deren Betreuer, Eltern und Trainer kennen sich teilweise schon seit einigen Jahren von den zahlreichen nationalen und internationalen Wettkämpfen.

Es ist geplant, dass die Para-Karatekas ca. viermal im Jahr mit dem Nationalcoach trainieren und dieser so einen kontinuierlichen Überblick über deren Leistungsstand erhält. An diesem Wochenende standen die Vorbereitungen für die Karate-Weltmeisterschaften in Madrid im November und die Bavaria Open in Ingoldstadt im Oktober dieses Jahres im Vordergrund. Kuppi trainierte intensiv mit der Gruppe, aber auch mit jedem Einzelnen, so dass wertvolle Tipps und Hilfestellungen für das weitere Training im Heimatverein über die anwesenden Betreuer direkt weitergegeben werden konnten.

Die Para-Karate-Nationalmannschaft Deutschlands mit ihrem Nationalcoach Heiko Kuppi v. l. stehend: Albert Singer (KC Vaihingen/ Enz/ BW), Nina Fell (VfL Traben-Trarbach/ RPF), Heiko Kuppi (Nationalcoach), Marvin Nöltge (KD Waldkirch/ BW), Helga Balkie (AC Berlin/ BER). V. l., vorn: Michael Lesic (KC Vaihingen/ Enz/BW), Sven Baum (Karateverein Bushido Bad Langensalza/ THU). Auf dem Foto fehlt Andreea Nowak (1. CKSS Traunreut/ BAY).

VfL Para-Karateka Nina Fell mit Nationalcoach Heiko Kuppi beim Kadertraining in Berlin.

Carmen Kittelberger

Beim diesjährige DKV-Tag (Deutscher Karate Verband) am vergangenen Samstag in Neuss standen die Themenbereiche Spitzensport, Breitensport, Masters und Para-Karate im Mittelpunkt. Erstmalig wurde Jörg Baumgarten (2. Dan) vom DKV eingeladen, eine Trainingsstunde zu präsentieren, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Möglichkeiten von Menschen mit Behinderungen angepasst ist.

Baumgarten gründete vor ca. neun Jahren die Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung“ beim VfL Traben-Trarbach. Seitdem konnten er und die anderen Para-Karate-Übungsleiter viel Erfahrungen für das Training mit Menschen mit Behinderungen sammeln. Da die Beeinträchtigungen der Para-Karatekas ganz unterschiedlich ausgeprägt sind, bedarf es eines großen Maßes an Einfühlungsvermögen, ohne das jeweilige Trainingsziel aus den Augen zu verlieren.

Die einzelnen Sportler müssen hierbei behutsam gefordert und auf nationale und internationale Wettkämpfe vorbereitet werden, aber gleichzeitig darf auch nie der Spaß am Karatesport verloren gehen. Ein Beispiel für diese Gratwanderung im Karate-Training wurden von Jörg Baumgarten und National-Coach Heiko Kuppi bei diesem Schau-Training präsentiert.

Die Teilnehmer des Para-Karate-Schau-Trainings in Neuss nach den Trainingseinheiten bei National-Coach Heiko Kuppi (Vierter v. l., stehend) und Jörg Baumgarten (Fünfter v. l., stehend).

Carmen Kittelberger

zum 3. Dan Lukas Prinz (Karate Sportverein Mainz e.V.)
zum 5. Dan Alfons Steuer (Karate Club Wittlich)

Kriterien für die Zulassung zu Dan-Prüfungen ab 5.Dan

Der DKV hat die Durchführung von Prüfungen zum 5.Dan an die Länder delegiert. Gemäß Beschluss der Technischen Kommission des Rheinland-Pfälzischen Karate Verbandes (TK) vom 31.08.2012 ist eine Befürwortung des Präsidiums des Landesverbandes, vertreten durch die TK, für den 5.Dan nicht mehr erforderlich.

Die bisher gemäß Kriterienkatalog des DKV zu erfüllenden Kriterien, für eine Zulassung zum 5.Dan, werden ab sofort für die Zulassung zum 6.Dan angewendet.

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Hinweis: Gemäß Beschluss der TK des RKV müssen alle DAN-Prüfungen im RKV vorab mit den jeweiligen Stilrichtungsreferenten abgestimmt werden.

 

Hinweis für die Anmeldung zu einer Dan-Prüfung:

Die Anmeldung zu einer DAN-Prüfung für Prüfungen 1.-4. DAN kann auch online erfolgen, hier der Link zum Anmeldeportal des DKV.

Meldeliste für Kyu-Prüfungen im Excelformat

Ab sofort wird allen RKV-Vereinen die Möglichkeit geboten, die Meldungen der Kyu-Prüfungen mittels eines Excel-Formulars zu erfassen und dann ggf. per E-Mail an der Prüferreferenten Klaus Bleser weiterzuleiten. Der Papierversand entfällt hierbei nur dann, wenn ALLE Prüfungen bestanden wurden! Sollte ein Prüfling durchfallen, muss die Prüfungsmarken entwertet werden und auf der (ausgedruckten) Liste über den Postweg an Prüferreferenten verschickt werden.

Wer weiterhin die Prüfungslisten in der Papierversion beim RKV bestellen will, kann das natürlich weiterhin tun.

Auch dieses Jahr hat Frank Sattler (5. Dan Karate und langjähriger SV Spezialist) den weiten Weg aus Erfurt auf sich genommen um gemeinsam mit uns in Mendig zu trainieren. Der diesjährige Lehrgang stand unter dem Thema: Karate ist Selbstverteidigung. Frank zeigte wie man Anfängern von einfachen Selbstverteidigungstechniken zu Karatetechniken führen kann. Frank erklärte den Teilnehmern wie ein SV Training für Anfänger bis hin zum Fortgeschrittenen aufgebaut werden könnte.

Er zeigte wie Übungsformen der Selbstverteidigung weiterführend zu Kumite- und Grundschulübungen bis hin zur Kata und Bunkai in Verbindung trainiert werden können. Anhand von einfachen Angriffstechniken demonstrierte Frank wie man Anfängern Abwehr- und Kontertechniken beibringen kann und welche Aspekte dabei berücksichtig werden sollten. Er erklärte welche Kontertechniken für Anfänger umsetzbar sind, z. B. mit offener Hand schlagen und Fußtechniken wie hiza geri, kin geri oder mawashi geri gedan.

Im Hinblick auf die unterschiedlichen Kontertechniken macht er auf die unterschiedlichen Distanzen (kurze Distanz, mittlere Distanz und lange Distanz) aufmerksam, die in der Selbstverteidigung eine wichtige Rolle spielen. Im letzten Teil des Trainings lernten die Teilnehmer welche Waffen derzeit bei Gewalttätern zum Einsatz kommen. Er erklärte welche Möglichkeiten man zur Verteidigung dieser Waffen hat, betonte jedoch dabei, dass dieses ständiges Training im Umgang dieser Waffen voraussetzt.

Zum Schluss wurden alle Fragen der Teilnehmer erörtert und Erfahrungen ausgetauscht. Gunar, unser RKV Vorstandsvorsitzender legte zusammenfassend noch einmal dar, dass Karate nicht nur Grundschule und Kumite ist, sondern auch Selbstverteidigung in jedes Training mit integriert werden sollte. Ein Umdenken in der heutigen Zeit ist enorm wichtig für das Bestehen unserer Sportart Karate.

Vielen Dank an Frank Sattler für den hoch interessanten Lehrgang und wir freuen uns bereits jetzt auf 2019 wenn wir Frank erneut in Mendig begrüßen dürfen. Einen herzlichen Dank auch an alle Teilnehmer, sowie an Gunar und sein Team für die freie Verpflegung und die Organisation des Lehrgangs.

Yvonne Otterstätter