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Liebe Vereins- und Dojoleiter,
die Corona Krise hat uns nun alle fest im Griff und wir müssen versuchen die schlimmsten Folgen für unsere Vereine und den Mitgliedern abzumildern. Als erstes möchten wir Euch auf diesem Wege mit aktuellen Informationen versorgen. Anbei erhaltet ihr ein Infoschreiben des DOSB mit einigen allgemeinen aber auch mit für Euch wichtigen Informationen.

Wir werden versuchen Euch auch weiterhin auf dem Laufenden zu halten.

Viele Grüße,
Gunar Weichert

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen in den DOSB-Mitgliedsorganisationen,
liebe Persönlichen Mitglieder des DOSB,
liebe Kolleginnen und Kollegen in den DOSB-nahen Institutionen,
liebe Kolleginnen und Kollegen im DOSB, 

die Auswirkungen der Corona-Krise sind überall zu spüren und es ist noch nicht ansatzweise absehbar, wie weitreichend sie sein werden. Die neuen Termine für die Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August 2021) und die Paralympics (24. August bis 5. September 2021) sind bereits gestern verkündet worden. Das ist hilfreich für das gesamte Team D, weil damit wieder ein wenig Planungssicherheit verbunden ist. Die Herausforderungen, die aus dieser aktuellen Krise resultieren, sind aber im gesamten Sportbetrieb vom Leistungssport bis an die Basis riesig. Wir sind uns jedoch sicher, dass wir diese anstrengenden und fordernden Zeiten mit Solidarität und Teamgeist meistern werden. 

Mit dieser Email wollen wir Ihnen gerne die neuesten Entwicklungen aufzeigen. 

Aktuelle Maßnahmen und Hilfestellungen

Forderung nach notwendiger staatlicher Unterstützung für den Sport
Das derzeit staatlich verordnete grundsätzliche Aussetzen von organisiertem Sport führt zu sozialen und ökonomischen Konsequenzen - bei Vereinen, Verbänden, Athlet*innen und Trainer*innen. Auf allen Ebenen des organisierten Sports werden die Risiken derzeit analysiert und hochgerechnet. Da aber gegenwärtig ein Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs nicht absehbar ist, lassen sich die ökonomischen Folgen im Detail noch nicht beziffern. Bereits abschätzen lässt sich jedoch auf Grund der Meldungen bei unseren Landessportbünden und Spitzenverbänden, dass es aktuell schon zu Liquiditätsproblemen von Vereinen und Verbänden kommt und kurzfristig Insolvenzen drohen.

Wir haben Vereinen und Verbänden mit einem Schreiben am 26. März empfohlen, für das vom Bundestag am 25. März und Bundesrat am 27. März beschlossene Förderpaket „Soloselbstständige und Kleinstunternehmen“ - im Falle von Betroffenheit durch die Corona-Krise - Anträge auf Unterstützung zu stellen. Einige Bundesländer (bspw. NRW, BaWü, Hessen und Berlin) haben in den Durchführungsbestimmungen bereits gemeinnützige Vereine als antragsberechtigt eingestuft. Wir werden weiter auch auf Bundesebene dafür werben, bereits in den Leitplanken auch Sportvereine und -verbände als förderfähig anzuerkennen. 

Hierfür haben wir auch beim Sportausschuss im Deutschen Bundestag geworben, der uns um einen Sachstandsbericht zu den Auswirkungen von Corona auf den organisierten Sport gebeten hat (siehe Anlage).  

Solidarfonds
In unserer Präsidiums-Telefonkonferenz am Sonntag, 29.03.2020, haben wir beschlossen, in Ergänzung zu unseren Forderungen an die Politik einen eigenen Solidarfonds für SPORTDEUTSCHLAND aufzulegen unter dem Titel „Erhalt der Vielfalt des Sports“. Die Stiftung Deutscher Sport wird dafür einen Grundstock von einer Million Euro bereitstellen, der durch einen Spendenaufruf an die Öffentlichkeit zur Solidarität mit SPORTDEUTSCHLAND weiter aufgestockt werden soll. Erfreulicherweise haben auch einige Wirtschafts- und Medienpartner des DOSB und der Deutschen Sport Marketing (DSM) bereits Interesse signalisiert, den gemeinnützigen Sport in dieser besonderen Notlage aktiv zu unterstützen. Damit wollen wir über unsere Forderungen an die Politik hinaus einen eigenen wertvollen Beitrag leisten, damit unsere einzigartige und vielfältige Verbands- und Vereinslandschaft auch in dieser Krisensituation erhalten werden kann. Nur dann ist es möglich, dass der Sport auch in Zukunft seine umfangreichen und nicht verzichtbaren Leistungen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen kann.

Informationen dazu, wie der Solidarfonds konkret umgesetzt wird, werden wir zeitnah veröffentlichen. 

Aufklärung Kurzarbeit
Uns erreichen Informationen, nach denen Mitgliedsorganisationen auf Kurzarbeit umstellen bzw. dieses planen. Da viele Mitgliedsorganisationen Zuwendungen für Personalkosten aus dem Bundeshaushalt erhalten, wie z.B. für Leistungssportpersonal, Integration durch Sport oder Freiwilligendienste, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Kurzarbeit auf diese Zuwendungen hat und ob bzw. in welchen Anteilen Personalkosten in diesem Fall überhaupt noch zuwendungsfähig sind. Wir gehen davon aus, dass es ohne Zustimmung des Zuwendungsgebers nicht ohne weiteres möglich sein wird, Personalkosten beim Zuwendungsgeber abrechnen zu können, wenn zugleich Kurzarbeit beantragt ist. Aktuell sind wir dabei, diese Frage mit den jeweiligen Zuwendungsgebern zu klären. Wir werden Sie umgehend über die Ergebnisse informieren.

Ergebnisse der Athletenbefragung
Nach unserem Videochat mit Athlet*innen des TEAM DEUTSCHLAND am Samstag, 21.03.2020, haben wir, wie angekündigt, eine Umfrage gestartet, um ein Stimmungsbild im TEAM D einzuholen. Die Befragung startete kurz vor der gemeinsamen Entscheidung des IOC und des japanischen Organisationskomitees, die Olympischen und Paralympischen Spiele ins Jahr 2021 zu verlegen. 95 Prozent der Athlet*innen sprachen sich in unserer Umfrage für eine Verlegung der Spiele auf einen späteren Zeitpunkt aus; knapp 70 Prozent haben dabei das Jahr 2021 für die Austragung präferiert. Befragt wurden die 1409 Athlet*innen, die von ihren Verbänden für die Longlist für Tokio benannt worden waren; beteiligt haben sich 808 Athlet*innen aus 35 Sportarten. 

Mit etwas zeitlichem Abstand von einer Woche ist dabei nochmal deutlich geworden, wie wichtig unser offener Austausch mit den Athlet*innen von TEAM D in dieser Krisensituation war. Das jetzt vorliegende breite Umfrageergebnis bestätigt auch eindeutig unsere klare Positionierung gegenüber dem IOC in der vergangenen Woche. Dieses partnerschaftliche Bündeln der Meinungen und Kräfte werden wir gerne auch in anderen Themen aktiv fortsetzen. 

Um ein genaues Bild zu bekommen, haben wir die Ergebnisse auch noch nach verschiedenen Gruppen der Qualifizierung ausgewertet (bereits namentlich qualifiziert, berechtigte Chancen auf einen Quotenplatz, noch Chancen auf ein Ticket durch Qualifikationswettbewerbe, keine realistischen Chancen auf eine Teilnahme). Weitere Infos und die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.

Verlängerung der Lizenzen
Aufgrund der Corona-Krise können einige ausbildende Verbände derzeit ihre Fortbildungen zur Verlängerung von DOSB-Lizenzen nicht in vollem Umfang durchführen. Aus diesem Grund hat der Vorstand des DOSB beschlossen, vorhandene Fristen zeitlich befristet zu flexibilisieren. Demnach können die Ausbildungsträger bei Bedarf DOSB-Lizenzen, die bis zum 31.12.2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern. Außerdem kann die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal 3 Jahre ausgedehnt werden. Dazu bieten wir eine technische Unterstützung im webbasierten Lizenzmanagement-System (LiMS) an.

Durchführung von digitalen Mitgliederversammlungen
Wenn Vereine in ihren Satzungen keine abweichenden Regelungen getroffen haben, können wirksame Beschlüsse nur in Versammlungen erzielt werden, zu denen sich die Mitglieder an einem Ort treffen. Die Bundesregierung hat nun befristet die Möglichkeit geschaffen, Beschlüsse auch ohne Zusammenkunft der Mitglieder zu treffen. Hierfür werden virtuelle Durchführungsformen oder vorherige Stimmabgaben in Form von Fax oder E-Mail zugelassen. Ferner bleiben Vorstandsmitglieder, deren Amtszeit abgelaufen ist, zunächst im Amt. Näheres ist Artikel 2, § 5 des Gesetzes zu entnehmen. Das BMJV hat hierzu einige Erläuterungen veröffentlicht.

DOSB-Geschäftsstelle im Mobilen Arbeiten 

Dank unserer digitalen Kollaborationsplattform TEAMPLAY konnten wir unseren Geschäftsbetrieb sukzessive auf Mobiles Arbeiten umstellen und uneingeschränkt fortführen. Die DOSB-Mitarbeiter*innen befinden sich nach derzeitigem Stand bis zum 19.04.2020 im Mobilen Arbeiten. Sie erreichen alle Kolleg*innen per Mail und über die jeweiligen Telefonnummern. Zudem ist unsere Telefonzentrale von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.

Veranstaltungen

Verlegung der Bekleidungspräsentation des Team D 

Mit der finalen Entscheidung zur Verschiebung der Olympischen und Paralympischen Spiele ins Jahr 2021 wird auch die für den 23. April 2020 angesetzte Präsentation der Bekleidung von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics entsprechend auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Ursprünglich sollte das Outfit der olympischen und paralympischen Athlet*innen für Tokio 2020 gemeinsam mit den Partnern adidas und der Messe Düsseldorf im Rahmen eines Events in den Böhler-Werken in Düsseldorf vorgestellt werden. Die Veranstaltung wird nun als wichtiger Meilenstein ihren Platz auf der neuen „Road to Tokyo“ einnehmen, die es in den kommenden Wochen und Monaten mit allen Beteiligten abzustimmen gilt. 

Verschiebung des Bewerbungsstarts für die „Sterne des Sports“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen sowohl der Sportvereine als auch der Volksbanken und Raiffeisenbanken haben wir gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) entschieden, den Start des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ vom 1. April auf den 1. Mai 2020 zu verschieben. Wir halten an dem geplanten Ende der Bewerbungsfrist (30. Juni) aber dennoch fest, damit eine geplante Durchführung der Bronze- und Silberebene gewährleistet ist. Da die Sportvereine gerade in der aktuellen Situation erfreulicherweise nicht nur verstärkt innovative digitale Bewegungskonzepte, sondern auch generelle Digitalkonzepte entwickeln, sehen wir eine gute Chance, dass auch Bewerbungen in der verkürzten Zeit möglich sind.

Einen Rückblick auf die Goldpreisverleihung 2019 am 21. Januar 2020 finden Sie hier.

Über neue Entwicklungen werden wir Sie umgehend informieren.

Um alle in Bewegung zu halten, bündeln wir alle Angebote unter dem Dach des DOSB und der Deutschen Sportjugend, so dass wir gemeinsam zeigen, wie aktiv SPORTDEUTSCHLAND in diesen Tagen ist. Daher schicken Sie gerne Ihre Workouts und Videos als Links oder Videodatei an digital@dosb.de. Wir werden diese dann auf dem DOSB-YouTube-Kanal bündeln und auf den Social-Media-Kanälen von SPORTDEUTSCHLAND und der Deutschen Sportjugend featuren.

Machen Sie mit und bleiben Sie gesund!

Mit sportlichen Grüßen
Alfons Hörmann                                   Veronika Rücker

Präsident                                              Vorstandsvorsitzende

Deutscher Olympischer Sportbund

Am 07. März 2020 fand in der edel-optics.de Arena in Hamburg die deutsche Meisterschaft der Leistungsklasse und Para Karate statt. Ansprechend ausgerichtet vom Hamburger Karate-Verband e.V wurden die Wettkämpfe zunächst auf 6 Tatamis ausgetragen, um dann im Finale auf übersichtliche 4 Tatamis reduziert zu werden.

Die Kata Athleten aus Rheinland- Pfalz zeigten sich hier besonders erfolgreich. Von 4 möglichen Kategorien erreichten die Starter in 3 Kategorien Podiumsplätze.

Silber ging hierbei an Jordi Alexandre Hoffmann Molina vom Karate Verein Budokan Kaiserslautern e.V im Kata Einzel der Herren.

Im Kata Einzel der Damen errang Arezou Nematipour vom Sen5 Karate e.V die Bronzemedaille.

Ebenfalls Bronze erreichte das Kata Team der Damen mit den Starterinnen Ally Mack, Franziska Dufft und Leonie Griessel.

Die rheinland-pfälzischen Kumite Starter errangen insgesamt 5 Medaillen in 10 Kategorien.

Gold sicherte sich Aleksandar Blagojevic vom 1. Shotokan Karate Club Frankenthal in der Königsklasse Kumite +84 kg. Hervorragend vom Coach Philip Lohr unterstützt, entschied Aleksandar alle Kämpfe für sich und holte den Deutschen Meister Titel.

Silber erreichten zwei Athleten vom Karate und Sportverein Trier e.V. Zum einen Sarah-Lina Mimouni in der Kategorie Kumite Damen +68kg und Albert Heinz bei den Herren -67kg.

Eine weitere Silbermedaille erkämpfte sich Stella Holczer vom Goju-Ryu Schifferstadt e.V. Jil Augel vom Sen5 Karate e.V erzielte in der Kategorie Kumite Damen -61 kg den dritten Platz. Am Ende waren es folglich 8 Medaillien für die Rheinland-Pfälzer und Platz 4 im Medaillenspiegel.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Leistungen!

Das Herren und Damen Team des Rheinland - Pfälzischen Karate Verbandes gesponsert von Lotto Rheinland Pfalz überzeugte in der Hirnrunde der Karate Bundesliga in Hamburg.

Am Morgen starteten die Herren mit den Kämpfern Aleks Blagojevic, Martin Schoppel, Melvin Fleischer, Marcel Baun, Florian Hass und Quentin Mahauden in der Gruppe 2 gegen vier konkurrierende Teams. Ohne Kompromisse, mit viel Leidenschaft kämpften Sie sich an die Spitze der Tabelle und erreichten somit eine sehr gute Ausgangslage für die Rückrunde und die Qualifikation in die Play - Off.

Die Ergebnisse im einzelnen:
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - SAIKO Hamburg 4:1
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - FK Northeim 4:1
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - A.S. Driveloock Waldkrailburg 5:0
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - SC Banzai Berlin 5:0


Unser Damen Team mit Stella Holzer, Jil Augel, Sarah-Lina Mimouni, Hannah Henning und Leonida Hehl starteten mit der gleichen Motivation. In der Gruppe 1 mit insgesamt 6 Teams standen unseren Kämpferinnen einige Kämpfe bevor die Sie mit Strategie und viel Erfahrung erfolgreich bestritten. Unser Damen Team belegte einen hervorragenden 2. Platz und hat sich ebenfalls eine gute Position für die Rückrunde und Play - Off erkämpft.

Die Ergebnisse im einzelnen.

Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - Rhein Neckar Knights 2:1
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - SC Banzai Berlin 1:2
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - Seiwakai Team Sachsen 3:0
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - SAIKO Hamburg 1:2
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - USC Duisburg 2:1

Hier die aktuelle Tabelle

Super Leistung und herzlichen Glückwunsch an alle und vielen Dank an das engagierte Trainer Team.

Prüferreferent Klaus Bleser war unserer Einladung gefolgt und wurde von den Gastgebern des Karatevereins Speicher e.V. und zahlreichen angereisten Trainern und Prüfern der umliegenden Vereine aus Trier, Salmtal, Wittlich und Thalfang herzlich empfangen.

Es wurde heiß diskutiert und die Techniken der neuen Shotokan-Prüfungsordnung detailliert in einem 3-stündigen Training behandelt.

Natürlich blieben die ein oder andere Frage offen, aber viele Punkte konnten gemeinsam geklärt werden und Klaus stand mit viel Fachkompetenz und Sachverstand allen 22 anwesenden Karateka Rede und Antwort.

Eine rundum gelunge Veranstaltung, die alle Teilnehmer ermutig sich aktiv mit der Thematik zu befassen und im Traning Ihren Schülern nahe zu bringen.

Frank Esser

Die Medaillen-Gewinner*innen und Trainer bei der Para-DKM am vergangenen Wochenende in Hamburg, v. l.: Jörg Baumgarten (Coach), Nina Fell (deutsche Vizemeisterin), Jens Nopper (deutscher Meister), Melanie Hässler (deutsche Meisterin), Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer RLP) und Markus Pieper (Coach)

Die Enttäuschung stand Para-Karateka Nina Fell ins Gesicht geschrieben: Sie lief auf der Para-DKM (deutsche Meisterschaft für Para-Karate, Kategorie geistig behinderte Damen) in persönlicher Höchstform und mit viel Athletik und Kime (etwa: Entladen der Energie, Moment größter Anspannung) ihre Kata „Ji’in“. Dennoch vergaben die Kampfrichter*innen Fells Konkurrentin Andreea Nowak vom 1. CKKS Traunreut (BY) 0,7 Punkte mehr und verhalfen ihr somit zum Meistertitel. Und das obwohl Nowaks Kata-Darbietung eindeutig schwächer ausfiel. Für viele fachkundige Beobachter, wie beispielsweise den National-Coach für Para-Karate und den Landes-Kata-Trainer von Rheinland-Pfalz war diese Entscheidung nicht nachvollziehbar.

In der Kategorie geistig behinderte Herren kam Matthias Bernahrndt mit nur 0,7 Punkten Abstand zum nächsten Podestplatz auf Platz 5. Christian Fechler lief auf dieser Para-DKM erstmalig und fehlerfrei die neu einstudierte Kata „Jion“ und Kullmann startete als „Neuling“ beim VfL-Para-Karate-Team überhaupt das erste Mal bei einem Turnier! Die weiteren Platzierungen: Tom Schary (6. Platz), Christian Fechler (7. Platz), Uwe Fuchs (9. Platz), Daniel Berg (11. Platz), Dirk Sommerlad (12. Platz), Rolf Kullmann (13. Platz).

Das VfL-Para-Karate-Team vom VfL Traben-Trarbach mit Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer v. l., hinten: Daniel Berg und Matthias Bernahrndt. V. l., vorn: Markus Pieper, Isabelle Lauer, Nina Fell, Jens Nopper, Christian Fechler, Melanie Hässler, Tom Schary, Uwe Fuchs, Carmen Kittelberger, Jörg Baumgarten und Marcus Gutzmer.

Text und Fotos: Carmen Kittelberger

Doppel-Gold für die Doppelstadt an der Mosel: Auf der Para-DKM (deutsche Meisterschaft für Para-Karate) holten gleich zwei Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach in der Kategorie Menschen mit psychischer Behinderung die Gold-Medaille: Als mehrfacher deutscher Vizemeister gelang es Jens Nopper dieses Jahr zum ersten Mal den amtierenden deutschen Meister Achim Haubennestel vom MTV Ludwigsburg (BW) auf den zweiten Platz zu verweisen. Nopper zeigte die Kata „Gojushiho Sho“ souverän ausgeführt mit präzisen Techniken und viel Kime (etwa: Entladen der Energie, Moment größter Anspannung). Obwohl Haubennestel eine Kata mit einem höheren Schwierigkeitsgrad lief (Kata „Unsu“), überzeugte Nopper die Kampfrichter*innen, die ihm in der Gesamtwertung die höhere Punktzahl gaben.

Noppers Team-Kollegin Melanie Hässler tat es ihm gleich und holte, ebenfalls mit der Kata „Gojushiho Sho“, zum fünften Mal in Folge den deutschen Meistertitel!

Jens Nopper holte sich auf der Para-DKM 2020 in Hamburg den Meistertitel freut sich über diesen großen Erfolg.

Stolz zeigt Melanie Hässler ihren Meister-Pokal: Sie errang den deutschen Meistertitel zum fünften Mal in Folge auf der Para-DKM 2020 in Hamburg

Text und Fotos: Carmen Kittelberger

Para-Karateka Nina Fell vom VfL Traben-Trarbach errang bei den Berlin Open 2020 den ersten Platz und holte damit diesen Berliner Pokal an die Mosel!

Vor Fells erfolgreicher Teilnahme bei den Berlin Open mit internationaler Beteiligung nahm sie an einem einwöchigen Training-Camp mit dem Bundeskader am Berliner Stützpunkt für Para-Karate teil. Diese Trainingswoche fand erstmalig gemeinsam mit dem brasilianischen Nationalteam unter Federführung von National-Coach Heiko Kuppi statt. Die deutschen und brasilianischen Para-Karatekas bezeichneten die Stimmung während ihrer gemeinsamen Trainingswoche als ausgesprochen freundschaftlich und den damit verbundenen sportlichen Austausch als gewinnbringend und effizient. Mit Sicherheit förderten auch diese positiven Trainingsbedingungen Nina Fells Sprung aufs Siegertreppchen!

Foto: Isabelle Lauer
Text: Carmen Kittelberger

Am 15. Und 16. Februar 2020 fanden die Landesmeisterschaften des Rheinland-Pfälzischen Karateverbandes und des Hessischen Fachverbandes für Karate erstmalig als gemeinsame offene Landesmeisterschaft in Frankenthal statt.

Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom 1. Shotokan Karate Club Frankenthal, der für ein gelungenes Ambiente und einen reibungslosen Ablauf, wenn auch mit leichten Verspätungen, sorgte.

68 Vereine, darunter auch Vereine aus den benachbarten Bundesländern,  meldeten 407 Starter, welche auf 4 Tatamis um die Titel kämpften.

Die Meisterschaft diente beiden Landesverbänden als Pilotprojekt, um Ressourcen im Bereich Wettkampfleitung, Kampfrichter und Tischbesatzungen etc. zu teilen und um die stagnierende Anzahl der Teilnehmer von beiden Verbänden zusammen zu führen.

Nach vielen spannenden Wettkämpfen in den verschiedenen Kategorien und Gewichtsklassen wurde zunächst eine positive Bilanz gezogen. Ob die Kooperation zwischen RKV und HfK 2021 bezüglich Landesmeisterschaften weitergeht, wird sich nach Auswertung aller relevanten Daten zeigen. 

Sonja Lueg

Bei den Offenen Landesmeisterschaften Hessen und Rheinland-Pfalz in Frankenthal konnten die Para-Karatekas vom VfL Traben-Trarbach – wie auch in den beiden Jahren zuvor – sämtliche Landestitel für sich entscheiden. Viel Veränderung gab es hingegen für die Sportler*innen in der Art der Bewertung: Statt einer einzelnen Punktevergabe bewerteten die Kampfrichter*innen die dargebotenen Katas differenziert in Bezug auf Technik und Ausführung sowie Athletik.

Den sportlichen Leistungen tat dies keinen Abbruch. Matthias Bernahrndt und Tom Schary liefen in der Vorrunde beide souverän die Kata Kanku Sho, dennoch setzte sich Bernahrndt mit einem hauchdünnen Punktevorteil gegen seinen Team-Kollegen Schary durch. Am Ende reichte es für ihn sogar für den Landesmeistertitel!

Christian Fechler lief zum ersten Mal auf einem Turnier die neu einstudierte Kata Jion und errang damit den 2. Platz

Nina Fell, Jens Nopper errangen jeweils in ihrer Kategorie den ersten Platz. Melanie Hässler den zweiten Platz. Tom Schary und Daniel Berg erkämpften sich jeweils den dritten Platz und Dirk Sommerlad den vierten Platz. Im Rahmen der Landesmeisterschaften wurden Melanie Hässler und Jens Nopper aufgrund ihrer Leistungen in den Landeskader von Rheinland-Pfalz für Para-Karate berufen!

 

Das VfL-Para-Team auf den LM in Frankenthal, v. l., stehend: Jörg Baumgarten (Trainer und Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderung), Daniel Berg (3. Platz), Tom Schary (3. Platz), Dirk Sommerlad (4. Platz), Christian Fechler (2. Platz), Nina Fell (1. Platz), Melanie Hässler (1. Platz) und Kata-Landestrainer Marcus Gutzmer. V. l., kniend: Matthias Bernahrndt (1. Platz) und Jens Nopper (1. Platz).

Text: Carmen Kittelberger, Foto: Jörg Baumgarten

Wie bereits seit einigen Jahren, war auch 2019 wieder das Dan-Projekt in Ludwigshafen. Das Projekt findet an insgesamt vier Terminen statt.

Die drei Trainingstermine finden an Samstagen, jeweils drei Stunden lang statt. So kann in der Regel auch jeder Berufstätige daran teilnehmen. Beim vierten Termin handelt es sich um die Prüfung selbst. Die Termine sind so über das Jahr verteilt, dass man die Möglichkeit hat, die Verbesserungsvorschläge im eigenen Dojo gut umsetzen zu können. Dieses Jahr nahmen auch einige Teilnehmer aus Tübingen den längeren Anfahrtsweg in Kauf.

In der ersten Trainingseinheit war nach dem Aufwärmtraining der Schwerpunkt die Stände und die Ausführung der Fusstechniken. Diese wurde in verschiedenen Übungen trainiert. Dabei wurde auch auf kleinere Details Bezug genommen.

Weiter ging die Einheit mit dem Kihon-Training, wofür die Teilnehmer in Braun- und Schwarzgurte aufgeteilt wurden. In der jeweiligen Gruppe wurden die prüfungsrelevanten Kombinationen für die verschiedenen Dan-Grade trainiert. Wer aufgepasst hat, hat dort im Training auch schon die Kombinationen trainiert, welche bei der Prüfung dann nach Ansage des Prüfers gezeigt werden mussten. Dabei wurde aber auch auf Stände wie Neko-Ashi-Dachi und Sanchin-Dachi wert gelegt.

Im zweiten und dritten Teil lagen die Schwerpunkte bei der Kata, aber auch beim Jiyu-Ippon-Kumite. Es wurden sämtliche Tokui-Katas der Teilnehmer geübt und auf schwierige Passagen und Teilnehmerfragen eingegangen.

Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit seine Tokui-Kata einzeln vorzuführen und ein persönliches Feedback zu erhalten. Was beim Jiyu-Ippon-Kumite zu beachten ist, konnte ausführlich mit Partner trainiert werden. Dabei wurden die entsprechenden Ausweichbewegungen, mit Block- und Kontertechniken vertieft.

Nach der dritten und damit letzten Einheit vor der Prüfung hat am Ende jeder Teilnehmer ein persönliches Feedback erhalten.

Am Ende standen zehn Teilnehmer beim vierten Termin in der Prüfung. Mehrere Prüflinge zum ersten Dan bis hoch zu einem Teilnehmer, welcher die Prüfung zum 5. Dan absolvierte. Sämtliche Teilnehmer haben die Prüfung bestanden und konnten sich über den erreichten Erfolg und den Lohn für die Mühen freuen. Die Prüfung fand im Dojo des PSV und somit auch in einem schönen Rahmen statt. Nach der Prüfung saßen dann die meisten Teilnehmer und die Prüfer noch bei einem gemütlichen Essen in der Gaststätte des PSV zusammen und ließen den Tag ausklingen, bis dann jeder die Heimfahrt antrat.

Fazit bzw. warum ich das Dan-Projekt nur empfehlen kann:

Das Dan-Projekt findet im mit Matten ausgelegten Dojo des PSV statt. Die Teilnehmerzahl ist überschaubar, so dass wirklich auf jeden Einzelnen eingegangen wird. Es erhält wirklich Jeder Empfehlungen, für das Training im eigenen Dojo. Was ich finde persönlich super finde.

Bei großen Lehrgängen, in unschönen, riesigen Turnhallen, mit über hundert Teilnehmern, ist man nur Einer von Vielen. Dies ist hier eindeutig nicht der Fall.

Ein weiterer großer Vorteil ist, dass zu dem normalen Heimtraining, zusätzlich noch die Möglichkeit besteht, in den Dojos von Udo und Bernd zu trainieren, um sich so noch besser auf die bevorstehende Prüfung vorzubereiten. Viele Teilnehmer sind Trainer und haben daher oft keine Möglichkeit zur angemessenen Vorbereitung. Somit ein wirklich tolles Angebot, welches ich selbst mit sehr viel Spaß das ganze Jahr hindurch wahrgenommen habe.

Der krönende Abschluss dieses Projektes war für mich dann meine erfolgreich bestandene Prüfung. Dieses Gefühl ist einfach das Beste.

Das alles sind tolle Vorteile aus meiner Erfahrung und nach meiner Meinung. Alles in allem war es eine schöne und lehrreiche Zeit, die einfach sehr viel Spaß gemacht hat. Und das ist doch letztlich für uns alle das Wichtigste am Sport.

Ich bedanke mich daher bei den Trainern/Prüfern und den übrigen Teilnehmern für diese schöne gemeinsame Zeit.

Markus Fossler (KD Mutterstadt e.V.), Teilnehmer, jetzt 2. Dan

 

Zum 1. Dan: Chris Wippich, Yannik Henry (beide Budokai Worms), Patrick Hellebrandt (TSG Schwäbisch-Hall), Andreas Rolleiser (Uni Tübingen), Tim Hartmann (TSG Eintracht Planckstadt), Christian Berg (TUS Ludwigshafen-Oggersheim)

Zum 2. Dan: Markus Fossler (KD Mutterstadt), Teoman Kiraci (PSV Ludwigshafen)

Zum 4. Dan: Andre Petras (Kazuya Sasbach)

Zum 5. Dan: Klajdi Kordhishti (Uni Tübingen)

Allen nochmals nachträglich herzlichen Glückwunsch

Das erste Trainingslager des Schüler Kaders fand diesmal in Carlsberg-Hertlingshausen statt. Mitten in der Natur trafen wir uns wie immer am Freitagnachmittag am Trainingsort ein. Nach einer herzlichen Begrüßung der Landestrainer Andra Ziza und Imola Szébenyi fand auch schon das erste Training statt. In abwechselnden Trainingseinheiten trainierten die Schüler Kata und Athletik. Auch auf dem Sportplatz und im Wald fanden einige Trainingseinheiten statt. Zwischendurch konnten die Kinder bei gemeinsamen Spielen ihren Ausgleich finden. Begehrter Anlaufpunkt war die Tischtennisplatte und der Tischkicker. Ein sehr gelungener Auftakt der Schüler mit ihren Trainern zum Wettkampfjahr 2020. Wir freuen uns auf das nächste Trainingslager in den Sommerferien in Annweiler. Bedanken möchte wir uns ganz herzlich bei unseren Landestrainern Andra Ziza und Imola Szebényi für das Engagement, die tollen Trainingseinheiten und die gute Laune.

Sabine Gschwind

zum 1. Dan

Chris Wippich (Budokai Worms)
Yannik Henry (Budokai Worms)
Christian Berg (TUS Ludwigshafen-Oggersheim)

zum 2. Dan

Markus Fossler (KD Mutterstadt)
Teoman Kiraci (PSV Grün-Weiss Ludwigshafen)

Bewerbung um das "Grüne Band"

Es ist wieder soweit! Das „Grüne Band" können auch 2020 wieder 50 Vereine oder Vereinsabteilungen aus den olympischen und nicht olympischen Spitzenverbänden des Deutschen Olympischen Sportbundes erhalten, deren sportfachlichen Voraussetzungen zur Förderung erfüllt sind.

Bis zum 31. März 2020 können sich die Vereine bei Ihrem Spitzenverband bewerben. Bitte beachten Sie zudem, dass eine bereits ausgezeichnete Vereinsabteilung sich erst im sechsten Jahr nach dem Prämierungsjahr erneut bewerben darf. In dem Sinne viel Erfolg!

Hier geht’s zur Bewerbung