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VfL-Para-Karatekas räumen bei der Landesmeisterschaft ab

So viel Edelmetall und Ehrungen sind selbst die erfolgsverwöhnten VfL-Para-Karatekas nicht gewohnt: Zunächst holte das Para-Karate-Team aus Traben-Trarbach beinahe sämtliche Landesmeister- und Landesvizemeistertitel bei der „Offenen Landesmeisterschaft Karate Hessen und Rheinland-Pfalz“ am vergangenen Samstag in Rüsselsheim. Danach wurden Nina Fell, Melanie Hässler und Jens Nopper vom Rheinland-Pfälzischen Karate Verband für ihre sportlichen Leistungen in den vergangenen zwei Jahren zusätzlich geehrt!

Das VfL-Para-Karate-Team trug diese Landesmeisterschaft mangels anderer Teilnehmer:innen (fast) unter sich aus, wobei es aber dennoch eine große Überraschung gab: Die Herren traten in zwei Pools an. Im ersten Pool konnte sich Daniel Berg durchsetzen, weil sein Teamkollege und Pool-Favorit, Matthias Bernahrndt, patzte. Im zweiten Pool gewann Tom Schary gegen Christian Fechler. Schary erkämpfte sich dann mit seiner fehlerfrei und dynamisch gelaufenen Kata „Gojushiho Sho“ den Meisertitel vor Berg.

Lediglich Jens Nopper wurde in der Kategorie „psychisch Behinderung“ von einem Nicht-Teamkollegen, dem amtierenden deutschen Meister Achim Haubennestel (MTV Ludwigsburg) herausgefordert. Nopper unterlag hierbei mit nur 0,6 Punkten Abstand zu Haubennestel ganz knapp.

Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Jingjing Yang: Noch nicht allzu lange im Karatesport dabei, startete sie das erste Mal bei einem Turnier und gewann die Bronzemedaille in der Masterklasse Ü35, Kata.

„ Unsere Para-Karatekas zeigten insgesamt sehr gute Leistungen, so dass wir zuversichtlich in die Para-Karate-DKM am kommenden Wochenende starten können“, stellte Coach Isabelle Lauer nach dem Turnier zufrieden fest.

LM Ruesselsheim Para

Das Para-Karate-Team vom VfL Traben-Trarbach bei den LM in Rüsselsheim, v. l., stehend: Heinz Wirges (Coach), Marcus Gutzmer (Kata-Landestrainer Rheinland-Pfalz), Tom Schary (Goldmedaille), Matthias Bernahrndt, Nina Fell (Goldmedaille), Melanie Hässler (Goldmedaille), Christian Fechler, Isabelle Lauer (Coach und VfL-Abteilungsleiterin Budo). V. l., kniend: Daniel Berg (Silbermedaille), Jingjing Yang (Bronzemedaille), Jens Nopper (Silbermedaille).

 

Text und Foto: Carmen Kittelberger

Ausschreibung Assistenztrainer Kumite

Erfolgreiche Danprüfung in Berlin

Anlässlich der Danprüfung in Berlin konnte Landestrainer Marcus Gutzmer seine Prüfung zum 7.Dan bestehen.

Themen waren die Kata Suparimpei und deren Anwendungen, und Bedeutung,sowie Trainingsformen für den Breiten und Wettkampfsport.
Vorausgegangen war eine schriftliche Ausarbeitung über das Thema der Prüfung.
Die Prüfungskommission setze sich aus Carlos Molina 8.Dan Shitoryu sowie Frank Hörner 7.Dan Shotokan  und Markus Emmerich 7.Dan SOK zusammen.
Aus Kaiserslautern bestand Julia Matheis den 1.Dan und Julian Hadizadeh den 1.Dan.
Julian wurde von Bundestrainer Efthimios Karamitsos für die Europameisterschaft in Prag in der Disziplin Kata U18 nominiert.
Zusätzlich bestanden die Karatekas aus Dahn,Frank Hochreiter den 5.Dan und Felix Klein den 1.Dan.

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Karate C/B- Trainer Fortbildung und Prüferlehrgang 2022 in Lieg

Erste Karateprüfung im Seniorenzentrum Cusanus-Stift mit Erfolg bestanden

Seit einigen Monaten wird im Seniorenzentrum Cusanus-Stift Karatetraining für interessierte Bewohner:innen von Jörg Baumgarten (2. Dan; VfL 1861 e. V. Traben-Trarbach) angeboten. Die Senior:innen trainieren mit Begeisterung nach dem traditionellen japanischen Karatestil „Shotokan“, was ihnen nicht nur Freude beim Üben in der Gemeinschaft bereitet, sondern auch ihre motorischen und kognitiven Fähigkeiten unterstützt und fördert.

Bei der vermutlich ersten Karateprüfung unter dem Dachverband des Deutschen Karatebundes (DKV) in einem Seniorenheim waren daher Vertreter:innen von Radio und Fernsehen vor Ort, um die Abnahme der Prüfung aufzuzeichnen und die stolzen Prüflinge zu ihrer Erfahrung und Motivation zu interviewen.

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Die erste Karateprüfung im Cusanus-Stift in Bernkastel-Kues erregte Aufsehen: Die Vertreter:innen von Radio und Fernsehen zeichneten die Abnahme der Prüfung auf. Prüfer Jörg Baumgarten (2. Dan, Bildmitte mit Rücken zur Kamera) führte die Prüfung durch und war mit seinen – insgesamt 14(!) - Prüflingen stolz, dass sie alle den 9. Kyu-Grad (Gürtelgrad) mit Bravour schafften!

Senior:innen machen sich fit mit Karate

Nun ist es so weit, das Trainingsziel ist erreicht: Im ältesten Altenheim Deutschlands, das seit 1458 durchgehend als Altenheim betrieben wird, findet nun nach Monaten der Vorbereitung die Abnahme der Prüfung unter dem Dachverband des Deutschen Karateverbundes (DKV) statt.

Immer mittwochvormittags findet für interessierte Bewohner/innen der Einrichtung Karatetraining nach dem traditionellen japanischen Shotokan-Karatestil statt. „Karate ist keine Frage des Alters! Als Angebot des Breitensports kann es von jedermann/-frau erlernt werden“, so Karatetrainer Jörg Baumgarten (2. Dan). Baumgarten trainiert nicht nur ehrenamtlich die Bewohner:innen des Cusanus-Stifts, er ist auch Gründer der Gruppe „Karate für Menschen mit Behinderungen“ beim VfL 1861 e. V. Traben-Trarbach. Unter seiner Leitung nehmen die Bewohner:innen (80+) das Angebot mit Freude an und sind schon seit Monaten mit großer Begeisterung dabei. Dies fördert nicht nur das Gemeinwohl, sondern auch Motorik und Koordination, regt bei aktiver Teilnahme das Denken an und kann sowohl zum Erhalt oder sogar der Verbesserung kognitiver Fähigkeiten beitragen.

Mit ihrer Begeisterung für diesen Sport haben es doch tatsächlich 16 Bewohner:innen geschafft, sich für die Prüfung am 14.02.22 zu qualifizieren!

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Trainerweiterbildung mit Helmut Spitznagel in Montabaur

 

 

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Advent Training am 27. November 2021 in Montabaur

 

Am 27. November hat die RKV Jugend zusammen mit dem Shotokan Karate Verein Montabaur einen etwas anderen Trainings Tag geplant. Es fanden sich Karate Kids mit Eltern und Geschwister ein, um gemeinsam einen bewegten Tag zu erleben. Insgesamt 50 Personen hatten sich trotz der widrigen Corona Umständen entschlossen, diesen Lehrgang zu besuchen und die von uns auferlegte G2+ Regel verständnisvoll aktzeptiert. Alle Teilnehmer wurden vor Beginn der Veranstaltung am Eingang zur Halle getestet. Mit negativem Ergebnis gingen alle positiv gestimmt in den Tag.

Spiel und Spass waren für alle ohne Altersbeschränkung offen und auch einige Karateelmente haben natürlich nicht gefehlt.

Mit dem Angebot aus dem Spielmobil des Sportbundes Rheinland, konnte sich jeder erst mal nach Lust und Laune mit seinen eigenen Ideen von Bewegung, Muskelkraft und Koordination beschäftigen. 

In einem kleinen Teamwettkampf traten dann 4 Gruppen in einem Laufspiel gegeneinander an und die Motivation der Teams hat die Teilnehmer alle in kämpferische Stimmung befördert.

Das Team des SKD Montabaur hatte in der anschließenden Pause zur Stärkung ein Buffet vorbereitet, an dem sich alle kostenlos mit selbstgebackenen Kuchen, belegten Brötchen und Getränken versorgen konnten. 

Mit einem Parcour wurde ein weiterer Wettbewerb gestartet, in dem nun immer 2 Teilnehmer gleichzeitig die Aufgaben bewältigen mussten. 

Am Ende des Tages gab es für alle Kids naürlich noch einen Nikolaus und großes Lob an alle für den gezeigten Einsatz. 

 

Es war ein wirklich „bewegter Tag“ mit fröhlich motivierten Teilnehmern. 

 

Ich bedanke mich im Namen der RKV Jugend für die tolle Unterstützung durch das Team des SDK Montabaur und die vielen Helfer, ohne die so eine Veranstaltung  nicht möglich wäre. 

 

 

Bärbel Heger

RKV Jugendreferentin 

 

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Trainer C Ausbildung in Wittlich 2021

 

Trainer werden: Den Weg des Karate weitergeben.

 

Mit dieser Motivation kamen dieses Jahr im Kontext der Ausbildung zum Karate C-Trainer 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Rheinland Pfalz in Wittlich zusammen.

Der RKV bietet im Zusammenspiel mit dem Deutschen Olympischen Sportbund jedes Jahr eine stilrichtungs-übergreifende acht-tägige Ausbildungsreihe an, die die zukünftigen Karate-Trainer auf ihre kommenden Aufgaben solide vorbereitet.

Trotz Corona tat der Verband alles, um den Lehrgang gemäß geltender Gesundheits-Richtlinien stattfinden lassen zu können. So musste zwar die Teilnehmerzahl um rund ein Drittel auf 20 reduziert werden, jedoch konnte damit der Lehrgang ohne inhaltliche Abstriche stattfinden.

 

Ausbildungsreferent Walther Hehl sorgte als Haupt-Organisator für eine gute Balance zwischen Theorie und Praxis und so umfasste die Ausbildung eine breite Palette an Karate-spezifischen Themen, sowie der allgemeinen Trainingslehre und auch der Differenzierung von Erwachsenen bis hin zu Kindertrainings.

 

Am ersten Wochenende stand das Techniktraining in Theorie und Praxis auf dem Plan. Die klare Kommunikation in Form von exakter und eindeutiger Beschreibung von Bewegungen ist eine Grundlage unmissverständlicher Kommunikation des Trainers. Somit lag im Anschluss der Schwerpunkt der ersten eigens geplanten Übungsreihe eben auf klar separierten Bewegungen und deren Beschreibungen und geeigneter Übungen. So baute das Kata-Training am Tag zwei gut auf die vorangegangene Lehreinheit auf und die Teilnehmer durften aus einstiegs-Katas des Shotokan jeweils Teilstücke als kurze Unterrichtseinheiten vermitteln. Der Fokus lag hier auf der Gelegenheit, erstmals die gesamte Gruppe zu unterrichten und im Anschluss auch Feedback der Teilnehmer zu erhalten.

Theorie-seitig vertrat Klaus Bleser am gleichen Tag das Thema Gürtelprüfungen und erklärte die Richtlinien und Hintergründe der Prüfungs-Struktur.

 

Zwei Wochen später legte Walther Hehl den Fokus auf physiologische Grundlagen von Kinder- und Jugendtrainings und erzeugte damit das Bewusstsein in der Gruppe, dass Trainingsinhalte an die körperlichen Fähigkeiten einer bestimmten Altersgruppe angepasst sein müssen. So kann bspw. ein Kindertraining bereits sehr anspruchsvolle und komplexe Bewegungsabläufe beinhalten, während jedoch Kraft- oder Konditionstrainings eher in höhere Altersgruppen gehören, da der Körper die gestärkte Muskulatur erst im Laufe der Jugend ausbildet. Auch an diesem Wochendene waren die Teilnehmer wieder mit Planung und Dürchführung von Unterrichtseinheiten gefordert. Durch diese kontinuierliche Komponente übten alle angehenden Trainer immer wieder den Auftritt vor der Gruppe. Zumal die Referenten auch immer Sorge trugen, dass deren Feedback zusammen mit Eindrücken der Gruppe an den übenden Anwärter ging.

 

Der vierte Tag stand im Zeichen der Selbstverteidigung. Yvonne Otterstätter führte die Gruppe zunächst durch grundlegende Verhaltensmuster und Körpersprache im Sinne der persönlichen Verteidigung. Auch lange und komplexe, festgelegte Übungsabläufe des SV, vergleichbar mit Katas, wurden als Einstieg und Schnupper-Thematik vermittelt um die inhaltliche Breite der Selbstverteidigung zu demonstrieren. Auch Pratzen kamen zum Einsatz und so hatten die Teilnehmer die Aufgabe, sich aus einer eingeklemmten Situation durch maximalen Einsatz von Schlägen und Tritten zur wehr zu setzen. Ziel war hierbei die körperlichen Grenzen zu erreichen und ‚alles zu geben‘ um sich selbst aus einer Notlage zu befreien.

Schlussendlich wurden auch Karate-Katas in SV-Bunkais überführt, die die Teilnehmer in Gruppen eigens erarbeiteten und demonstrierten.

 

Tag fünf war durch Walther Hehl geprägt mit Inhalten des gezielten Aufwärmens, sowie des Konditions- und Felixibilitätstrainings. Hierbei wurden diese grundsätzlich Sportart-übergreifenden Themen gezielt im Kotext des Karate behandelt, sodass der Fokus auf wichtige Muskelgruppen gesetzt wurde um damit letztendlich die Beweglichkeit, Kraft und Kondition Karate-typischer Bewegungen zu unterstützen.

 

Tag sechs gehörte Marcus Gutzmer und seinem Inhalt rund um das Thema Kindertraining. Marcus hat die ausserordentliche Fähigkeit, Karate mit viel Energie und Spaß zu vermitteln. Er demonstrierte seine Kunst, Bewegungsziele spielerisch immer wieder variierend so zu verpacken, dass Kinder ständig neuen Drang entwickeln, seine Übungen, Competitions und Mini-Katas mitmachen zu wollen. Eine gute Trainingseinheit besteht aus viel Abwechslung, Leichtigkeit und viel Spaß, währenddessen der Trainer gleichermaßen dafür sorgt, dass leichte bis komplexe Bewegungen immer wieder in Spielen oder unterschiedlichen Aufgaben gut verpackt und vermittelt werden. Somit hat ein Kind im Nachhinein sich eher das Spiel gemerkt, als bemerkt, dass es damit auch Grundlagen von Karatetechniken trainiert hat. Marcus demonstrierte hierzu methodische Reihen, Mannschaftsspiele im Kontext von Parcouren oder Kumite Mini-Wettbewerben, sowie kleine, selbst erstellte Übungs-Katas. Selbst Zuschauer von Wettbewerben waren mit Aufgaben belegt und mussten die Kämpfenden in Form von lautem Applaus bewerten.

 

Das letzte Wochenende war schließlich mit Prüfungen in Theorie und Praxis belegt. Dazwischen hielten Vierergruppen zusätzlich noch im Vorfeld geplante, einstündige Unterrichtseinheiten ab, die ebenfalls Übungsplattform inkl. Ausgiebigem Feedback beinhalteten.

Alles in allem war der Lehrgang in Theorie und Praxis sehr gehaltvoll und ausgewogen, wenngleich auch sehr anspruchsvoll für Körper und Geist. Als Teilnehmer war ständige Aufmerksamkeit und Teilnahme gefordert. Lehrgangsleiter Walther Hehl sorgte insbesondere in den methodischen Abschnitten immer wieder dafür, dass Teilnehmer aufgefordert waren, Stellung zu beziehen, zu reflektieren und Meinungen bzw. Argumentationsketten auf zu bauen. Das sorgte automatisch dafür, dass die Inhalte bei den Teilnehmern kontinuierlich reflektiert werden mussten. So wurden insbesondere die Bewegungen von einfachen Angriffen oder Abwehren, sowie bekannte Stände ins Detail zerlegt und nach Sinn und Funktion hinterfragt. Gerade die ständige Herausforderung, sich als angehender Trainer mit routinierten Bewegungen und Übungen und deren Funktion, Wirkungsweise oder sogar Sinnhaftigkeit zu beschäfitgen, sorgte bei allen Teilnehmern für viel Erkenntnis und Klarheit, die später im Unterricht einer der Schlüssel für eine gelungene Trainingseinheit sorgt.

 

Denn nur wer letzten Endes versteht was er tut, kann es erklären und damit auch unterrichten.

 

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Absage LM_2022

Liebe Dojoleiterinnen und Dojoleiter,
 
als Unterstützung der Dojos bei der Bewältigung der Corona-Pandemie, hat das RKV-Präsidium folgende Festlegung im Prüfungswesen beschlossen:
 
Ab dem 1. Januar 2022, ändern sich die Bestellbedingungen für Prüfungsmarken wie folgt:
 
Ab einer Bestellung von 10 Prüfungsmarken, erhaltet Ihr 1 Prüfungsmarke kostenfrei.
 
Beispiel:
Bei einer Bestellung von 20 PM, bekommt Ihr 2 Prüfungsmarken kostenfrei dazu, dass heißt, Ihr spart 22,00€ und so geht es mit jedem zehner Schritt weiter.
 
Bei einer Bestellung unter 10 Prüfungsmarken, fallen ab dem 01. Januar 2022, eine Bearbeitungsgebühr von 5,00€ an.
 
Mit sportlichen Grüßen
Gunar