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Antragstellung auf Soforthilfe auch für Vereine und Verbände mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb möglich

Sehr geehrte Damen und Herren in den Fachverbänden,

weiterhin möchten wir Sie auf die neuesten Informationen im Zusammenhang mit der Coronakrise aufmerksam machen.

1.Antragstellung auf Soforthilfe auch für Vereine und Verbände mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb möglich

Positives Signal für den derzeit unfreiwillig ruhenden Sportbetrieb in Rheinland-Pfalz: Vom milliardenschweren Rettungsschirm des Bundes und Landes, der „Corona-Sofort-Hilfe“ können mit sofortiger Wirkung auch gemeinnützige Sportvereine profitieren, wenn sie unternehmerisch tätig sind. Das hat Sportminister Roger Lewentz den Präsidien der Sportbünde in Rheinland-Pfalz nach einer entsprechenden Abstimmung mit dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium mitgeteilt. „Darüber hinaus wird das Land ein eigenes Hilfsprogramm für Vereine und Verbände auflegen, welches das Bundesprogramm bei Bedarf ergänzt“, so Lewentz.

„Diese Regelung wird einen großen Beitrag zum gesellschaftlich notwendigen Erhalt unserer Sportvereine und zur Stärkung unserer teilweise sehr verunsicherten Mitgliedsorganisationen leisten. Wir freuen uns dass der organisierte Sport gemeinsam mit dem Ministerium des Innern und für Sport eine so gute Lösung für die Sportvereine und –verbände im Land gefunden hat“, betont Jochen Borchert, kommissarischer Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.

Zum Hintergrund: Trotz ihrer Gemeinnützigkeit sind viele der über 6.000 Sportvereine und –verbände in Rheinland-Pfalz auch unternehmerisch tätig, zum Beispiel in steuerbegünstigten Zweckbetrieben, in der steuerbegünstigten Vermögensverwaltung, wie zum Beispiel durch Verpachtungen und schließlich auch in voll steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieben, wie zum Beispiel dem Betrieb eines vereinseigenen Fitnessstudios, eines Schwimmbades und einer Gastronomie. Letztere dienen häufig auch dazu, den ideellen Tätigkeitsbereich mitzufinanzieren.

Im unternehmerischen Bereich erleiden die Sportvereine mit der vollständigen Einstellung des Sportbetriebes seit dem 16.März 2020 massive Einnahmeverluste. Dem stehen in vielen Vereinen Fixkosten gegenüber wie zum Beispiel Mieten oder Personalkosten. Da die Vereine als gemeinnützige Organisationen nur in begrenztem Umfang Rücklagen bilden dürfen, können sie sehr schnell in Zahlungsschwierigkeiten und damit in Insolvenzgefahr geraten.

Darüber hinaus besteht für Vereine, die eine wirtschaftliche Tätigkeit ausüben, die Möglichkeit für ihr eingesetztes Personal Kurzarbeitergeld zu beantragen. Das Kurzarbeitergeld kann wirkungsvoll dazu beitragen, voll- und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Vereinen vor Entlassung und Arbeitslosigkeit zu schützen und die Personalkosten der Vereine zu senken.

Digitales Meldesystem des rheinland-pfälzischen Sports:

Als Basis des zusätzlichen Hilfsprogramms des Landes für den Sport dient das Ihnen bereits Anfang dieser Woche vorgestellte digitale Meldesystem des Landessportbundes und der drei Sportbünde. Bis zum 15. April sind die rheinland-pfälzischen Sportvereine und –verbände aufgerufen zurzeit zu erwartende finanzielle Schäden im organisierten Sport online zu melden. Neben möglichen Verlusten werden auch eigene Bemühungen der Vereine, der Krise entgegenzutreten, abgefragt.

Auf den Homepages des LSB und der Sportbünde ist die Umfrage zu finden oder auch direkt unter:https://schadensmeldungcorona.questionpro.eu

Betroffene Vereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb können die „Corona-Sofort-Hilfe“ bei der Investitions- und Strukturbank beantragen:  www.isb.rlp.de

Weitere Fragen und Antworten zum Bundesprogramm „Corona-Sofort-Hilfe“ sowie zum Thema Kurzarbeitergeld  bekommen Sie hier:https://mwvlw.rlp.de/de/themen/corona/

2. Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz ist verschoben

Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz war ursprünglich für den 20. Juni 2020 geplant. 
Die aktuelle Situation und Lage aufgrund der Corona-Virus-Pandemie lässt zur Zeit keine zuverlässige Prognose zu, ob und wie eine solche Präsenzveranstaltung mit erfahrungsgemäß 400 bis 500 Delegierten, Mitarbeitenden und Gästen stattfinden kann.

Eine Mitgliederversammlung erfordert ein hohes Maß an organisatorischer Vorbereitung. Zudem sind Fristen einzuhalten und auch Stornierungsbedingungen nicht außer Acht zu lassen. Aus diesen Gründen hat das Präsidiums des Landessportbundes in dieser Woche per Umlaufbeschluss die Verlegung der Mitgliederversammlung ins vierte Quartal 2020 beschlossen. Weitere Einzelheiten zur Festlegung eines neuen Termins im vierten Quartal werden in der Präsidiumssitzung im Mai 2020 auf der Tagesordnung stehen und Ihnen dann bekanntgegeben.

Weder die regionalen Fachverbände (an die regionalen Sportbünde) noch die Landesfachverbände an den LSB müssen also derzeit ihre Delegierten melden!

3.Schließung der LSB-Geschäftsstelle für den Personenverkehr:

Die Geschäftsstelle des LSB in Mainz bleibt weiterhin für den Personenverkehr geschlossen. Dies geschieht insbesondere aus Fürsorge und zum Schutz der Mitarbeitenden sowie zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Virus. Die einzelnen Arbeitsbereiche sind auf einen mobilen Dienst umgestellt und über die üblichen Kontaktdaten per Telefon und per Mail zu erreichen. Hier der Link zu den Ansprechpersonen: https://www.lsb-rlp.de/lsb-rlp/ansprechpersonen

4. FAQs mit den wichtigsten Fragen und Antworten:

Gerne weisen wir an dieser Stelle auch noch mal auf unsere FAQs hin, die regelmäßig ergänzt werden. Natürlich gibt es in dieser für uns alle außergewöhnlichen Situation eine Fülle von Fragen und Unsicherheiten. Die Absage von Wettkämpfen, Reisen und sonstigen Veranstaltungen von Sportvereinen, -verbänden und -bünden ist für die Sportvereine, -verbände und -bünde mit großen Unsicherheiten und vielen Fragen verbunden. Gibt es staatliche Hilfen für Sportvereine, um z.B. Personal, Miete, etc. bezahlen zu können? Kann der Vorstand die Einberufung einer Mitgliederversammlung verschieben oder eine bereits einberufene Mitgliederversammlung absagen oder ist der Vorstand unter Umständen hierzu sogar verpflichtet?

Nun bleibt uns noch Ihnen weiterhin  alles Gute und vor allem beste Gesundheit zu wünschen.

Für Präsidium und Geschäftsführung des LSB
Jochen Borchert, Komm. LSB-Präsident
Christof Palm, Sprecher d. komm. Geschäftsführung

Liebe Sportfreunde,

es gib noch  ein paar neue weiterführende Informationen zum Thema Corona die ich Euch zur Kenntnis und Nutzung bereitstelle.

Der DKV Präsident Wolfgang Weigert hatte diese Woche eine längere Skype-Sitzung mit den Entscheidern des Bayerischen Landessportbundes. Hier gab es viele Informationen, die auch für die RKV Vereine von Bedeutung sind:

Wiederaufnahme des Organisierte Sports
Laut Bay. Innenminister Joachim Herrmann, der natürlich eng mit Ministerpräsident Markus Söder verbunden ist, wird der organisierte Sport "mehr oder weniger" bis zum 30.09.20 stillstehen. Dies wird sicher nicht nur Bayern betreffen.

Mitgliederversammlungen von Vereinen und Verbänden
Die zweite Info ist ein Bundesgesetz und ist somit für Landesverbände relevant.

Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht Vom 27. März 2020

§ 5 Vereine und Stiftungen (1) Ein Vorstandsmitglied eines Vereins oder einer Stiftung bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zu seiner Abberufung oder bis zur Bestellung seines Nachfolgers im Amt. (2) Abweichend von § 32 Absatz 1 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs kann der Vorstand auch ohne Ermächtigung in der Satzung Vereinsmitgliedern ermöglichen, 1. an der Mitgliederversammlung ohne Anwesenheit am Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuüben oder 2. ohne Teilnahme an der Mitgliederversammlung ihre Stimmen vor der Durchführung der Mitgliederversammlung schriftlich abzugeben. (3) Abweichend von § 32 Absatz 2 des Bürgerlichen Gesetzbuchs ist ein Beschluss ohne Versammlung der Mitglieder gültig, wenn alle Mitglieder beteiligt wurden, bis zu dem vom Verein gesetzten Termin mindestens die Hälfte der Mitglieder ihre Stimmen in Textform abgegeben haben und der Beschluss mit der erforderlichen Mehrheit gefasst wurde.


Olympia 2021
In Zusammenarbeit mit dem Vizepräsidenten Leistungssport Falk Neumann, hat W.Weigert
mit den verantwortlichen Bundestrainern und mit unserem
Olympia-Qualifikanten Jonny die neue Situation besprochen. Alle
Verantwortlichen Bundestrainer und darüber hinaus auch die im Leistungssport
tätigen Personen (Ärzte Physio etc.), die eigentlich ihre Tätigkeit beenden
wollten, haben ihre Bereitschaft erklärt, bis zu den Olympischen Spielen
2021 mit den ihren vertrauten Sportlern weiterhin tätig zu bleiben.
Ich werde dies nächste Woche im Präsidium thematisieren und zu einer
Abstimmung über die Verlängerung der Verträge bis zu den Olympischen Spielen
bringen. 

Weitere Qualifikation für Tokio
Bislang gibt es viele Diskussionsrunden, aber noch keine Ergebnisse, die dem
EC der WKF zur Entscheidung vorgelegt wurden. Zwischenzeitlich werden auch
die WKF Athleten durch den Athletensprecher Davide Benetello dazu ebenfalls
befragt. Ich bin sehr gespannt, welche Vorschläge uns hier unterbreitet
werden.   

World Games
Die World Games, die im nächsten Jahr stattfinden sollten, werden auf das
Jahr 2022 verlegt.

Viele Grüße
Gunar

 

Liebe Vereins- und Dojoleiter,
die Corona Krise hat uns nun alle fest im Griff und wir müssen versuchen die schlimmsten Folgen für unsere Vereine und den Mitgliedern abzumildern. Als erstes möchten wir Euch auf diesem Wege mit aktuellen Informationen versorgen. Anbei erhaltet ihr ein Infoschreiben des DOSB mit einigen allgemeinen aber auch mit für Euch wichtigen Informationen.

Wir werden versuchen Euch auch weiterhin auf dem Laufenden zu halten.

Viele Grüße,
Gunar Weichert

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen in den DOSB-Mitgliedsorganisationen,
liebe Persönlichen Mitglieder des DOSB,
liebe Kolleginnen und Kollegen in den DOSB-nahen Institutionen,
liebe Kolleginnen und Kollegen im DOSB, 

die Auswirkungen der Corona-Krise sind überall zu spüren und es ist noch nicht ansatzweise absehbar, wie weitreichend sie sein werden. Die neuen Termine für die Olympischen Spiele (23. Juli bis 8. August 2021) und die Paralympics (24. August bis 5. September 2021) sind bereits gestern verkündet worden. Das ist hilfreich für das gesamte Team D, weil damit wieder ein wenig Planungssicherheit verbunden ist. Die Herausforderungen, die aus dieser aktuellen Krise resultieren, sind aber im gesamten Sportbetrieb vom Leistungssport bis an die Basis riesig. Wir sind uns jedoch sicher, dass wir diese anstrengenden und fordernden Zeiten mit Solidarität und Teamgeist meistern werden. 

Mit dieser Email wollen wir Ihnen gerne die neuesten Entwicklungen aufzeigen. 

Aktuelle Maßnahmen und Hilfestellungen

Forderung nach notwendiger staatlicher Unterstützung für den Sport
Das derzeit staatlich verordnete grundsätzliche Aussetzen von organisiertem Sport führt zu sozialen und ökonomischen Konsequenzen - bei Vereinen, Verbänden, Athlet*innen und Trainer*innen. Auf allen Ebenen des organisierten Sports werden die Risiken derzeit analysiert und hochgerechnet. Da aber gegenwärtig ein Zeitpunkt für die Wiederaufnahme des Sportbetriebs nicht absehbar ist, lassen sich die ökonomischen Folgen im Detail noch nicht beziffern. Bereits abschätzen lässt sich jedoch auf Grund der Meldungen bei unseren Landessportbünden und Spitzenverbänden, dass es aktuell schon zu Liquiditätsproblemen von Vereinen und Verbänden kommt und kurzfristig Insolvenzen drohen.

Wir haben Vereinen und Verbänden mit einem Schreiben am 26. März empfohlen, für das vom Bundestag am 25. März und Bundesrat am 27. März beschlossene Förderpaket „Soloselbstständige und Kleinstunternehmen“ - im Falle von Betroffenheit durch die Corona-Krise - Anträge auf Unterstützung zu stellen. Einige Bundesländer (bspw. NRW, BaWü, Hessen und Berlin) haben in den Durchführungsbestimmungen bereits gemeinnützige Vereine als antragsberechtigt eingestuft. Wir werden weiter auch auf Bundesebene dafür werben, bereits in den Leitplanken auch Sportvereine und -verbände als förderfähig anzuerkennen. 

Hierfür haben wir auch beim Sportausschuss im Deutschen Bundestag geworben, der uns um einen Sachstandsbericht zu den Auswirkungen von Corona auf den organisierten Sport gebeten hat (siehe Anlage).  

Solidarfonds
In unserer Präsidiums-Telefonkonferenz am Sonntag, 29.03.2020, haben wir beschlossen, in Ergänzung zu unseren Forderungen an die Politik einen eigenen Solidarfonds für SPORTDEUTSCHLAND aufzulegen unter dem Titel „Erhalt der Vielfalt des Sports“. Die Stiftung Deutscher Sport wird dafür einen Grundstock von einer Million Euro bereitstellen, der durch einen Spendenaufruf an die Öffentlichkeit zur Solidarität mit SPORTDEUTSCHLAND weiter aufgestockt werden soll. Erfreulicherweise haben auch einige Wirtschafts- und Medienpartner des DOSB und der Deutschen Sport Marketing (DSM) bereits Interesse signalisiert, den gemeinnützigen Sport in dieser besonderen Notlage aktiv zu unterstützen. Damit wollen wir über unsere Forderungen an die Politik hinaus einen eigenen wertvollen Beitrag leisten, damit unsere einzigartige und vielfältige Verbands- und Vereinslandschaft auch in dieser Krisensituation erhalten werden kann. Nur dann ist es möglich, dass der Sport auch in Zukunft seine umfangreichen und nicht verzichtbaren Leistungen für die Gesellschaft zur Verfügung stellen kann.

Informationen dazu, wie der Solidarfonds konkret umgesetzt wird, werden wir zeitnah veröffentlichen. 

Aufklärung Kurzarbeit
Uns erreichen Informationen, nach denen Mitgliedsorganisationen auf Kurzarbeit umstellen bzw. dieses planen. Da viele Mitgliedsorganisationen Zuwendungen für Personalkosten aus dem Bundeshaushalt erhalten, wie z.B. für Leistungssportpersonal, Integration durch Sport oder Freiwilligendienste, stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Kurzarbeit auf diese Zuwendungen hat und ob bzw. in welchen Anteilen Personalkosten in diesem Fall überhaupt noch zuwendungsfähig sind. Wir gehen davon aus, dass es ohne Zustimmung des Zuwendungsgebers nicht ohne weiteres möglich sein wird, Personalkosten beim Zuwendungsgeber abrechnen zu können, wenn zugleich Kurzarbeit beantragt ist. Aktuell sind wir dabei, diese Frage mit den jeweiligen Zuwendungsgebern zu klären. Wir werden Sie umgehend über die Ergebnisse informieren.

Ergebnisse der Athletenbefragung
Nach unserem Videochat mit Athlet*innen des TEAM DEUTSCHLAND am Samstag, 21.03.2020, haben wir, wie angekündigt, eine Umfrage gestartet, um ein Stimmungsbild im TEAM D einzuholen. Die Befragung startete kurz vor der gemeinsamen Entscheidung des IOC und des japanischen Organisationskomitees, die Olympischen und Paralympischen Spiele ins Jahr 2021 zu verlegen. 95 Prozent der Athlet*innen sprachen sich in unserer Umfrage für eine Verlegung der Spiele auf einen späteren Zeitpunkt aus; knapp 70 Prozent haben dabei das Jahr 2021 für die Austragung präferiert. Befragt wurden die 1409 Athlet*innen, die von ihren Verbänden für die Longlist für Tokio benannt worden waren; beteiligt haben sich 808 Athlet*innen aus 35 Sportarten. 

Mit etwas zeitlichem Abstand von einer Woche ist dabei nochmal deutlich geworden, wie wichtig unser offener Austausch mit den Athlet*innen von TEAM D in dieser Krisensituation war. Das jetzt vorliegende breite Umfrageergebnis bestätigt auch eindeutig unsere klare Positionierung gegenüber dem IOC in der vergangenen Woche. Dieses partnerschaftliche Bündeln der Meinungen und Kräfte werden wir gerne auch in anderen Themen aktiv fortsetzen. 

Um ein genaues Bild zu bekommen, haben wir die Ergebnisse auch noch nach verschiedenen Gruppen der Qualifizierung ausgewertet (bereits namentlich qualifiziert, berechtigte Chancen auf einen Quotenplatz, noch Chancen auf ein Ticket durch Qualifikationswettbewerbe, keine realistischen Chancen auf eine Teilnahme). Weitere Infos und die Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier.

Verlängerung der Lizenzen
Aufgrund der Corona-Krise können einige ausbildende Verbände derzeit ihre Fortbildungen zur Verlängerung von DOSB-Lizenzen nicht in vollem Umfang durchführen. Aus diesem Grund hat der Vorstand des DOSB beschlossen, vorhandene Fristen zeitlich befristet zu flexibilisieren. Demnach können die Ausbildungsträger bei Bedarf DOSB-Lizenzen, die bis zum 31.12.2020 ungültig werden, auch ohne absolvierte Fortbildung um ein zusätzliches Jahr ab dem Tag des letzten Gültigkeitstages verlängern. Außerdem kann die Ausbildungsdauer von DOSB-Lizenzausbildungen, die aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden können, um ein Jahr und damit auf maximal 3 Jahre ausgedehnt werden. Dazu bieten wir eine technische Unterstützung im webbasierten Lizenzmanagement-System (LiMS) an.

Durchführung von digitalen Mitgliederversammlungen
Wenn Vereine in ihren Satzungen keine abweichenden Regelungen getroffen haben, können wirksame Beschlüsse nur in Versammlungen erzielt werden, zu denen sich die Mitglieder an einem Ort treffen. Die Bundesregierung hat nun befristet die Möglichkeit geschaffen, Beschlüsse auch ohne Zusammenkunft der Mitglieder zu treffen. Hierfür werden virtuelle Durchführungsformen oder vorherige Stimmabgaben in Form von Fax oder E-Mail zugelassen. Ferner bleiben Vorstandsmitglieder, deren Amtszeit abgelaufen ist, zunächst im Amt. Näheres ist Artikel 2, § 5 des Gesetzes zu entnehmen. Das BMJV hat hierzu einige Erläuterungen veröffentlicht.

DOSB-Geschäftsstelle im Mobilen Arbeiten 

Dank unserer digitalen Kollaborationsplattform TEAMPLAY konnten wir unseren Geschäftsbetrieb sukzessive auf Mobiles Arbeiten umstellen und uneingeschränkt fortführen. Die DOSB-Mitarbeiter*innen befinden sich nach derzeitigem Stand bis zum 19.04.2020 im Mobilen Arbeiten. Sie erreichen alle Kolleg*innen per Mail und über die jeweiligen Telefonnummern. Zudem ist unsere Telefonzentrale von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr erreichbar.

Veranstaltungen

Verlegung der Bekleidungspräsentation des Team D 

Mit der finalen Entscheidung zur Verschiebung der Olympischen und Paralympischen Spiele ins Jahr 2021 wird auch die für den 23. April 2020 angesetzte Präsentation der Bekleidung von Team Deutschland und Team Deutschland Paralympics entsprechend auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Ursprünglich sollte das Outfit der olympischen und paralympischen Athlet*innen für Tokio 2020 gemeinsam mit den Partnern adidas und der Messe Düsseldorf im Rahmen eines Events in den Böhler-Werken in Düsseldorf vorgestellt werden. Die Veranstaltung wird nun als wichtiger Meilenstein ihren Platz auf der neuen „Road to Tokyo“ einnehmen, die es in den kommenden Wochen und Monaten mit allen Beteiligten abzustimmen gilt. 

Verschiebung des Bewerbungsstarts für die „Sterne des Sports“

Vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen sowohl der Sportvereine als auch der Volksbanken und Raiffeisenbanken haben wir gemeinsam mit dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) entschieden, den Start des Wettbewerbs „Sterne des Sports“ vom 1. April auf den 1. Mai 2020 zu verschieben. Wir halten an dem geplanten Ende der Bewerbungsfrist (30. Juni) aber dennoch fest, damit eine geplante Durchführung der Bronze- und Silberebene gewährleistet ist. Da die Sportvereine gerade in der aktuellen Situation erfreulicherweise nicht nur verstärkt innovative digitale Bewegungskonzepte, sondern auch generelle Digitalkonzepte entwickeln, sehen wir eine gute Chance, dass auch Bewerbungen in der verkürzten Zeit möglich sind.

Einen Rückblick auf die Goldpreisverleihung 2019 am 21. Januar 2020 finden Sie hier.

Über neue Entwicklungen werden wir Sie umgehend informieren.

Um alle in Bewegung zu halten, bündeln wir alle Angebote unter dem Dach des DOSB und der Deutschen Sportjugend, so dass wir gemeinsam zeigen, wie aktiv SPORTDEUTSCHLAND in diesen Tagen ist. Daher schicken Sie gerne Ihre Workouts und Videos als Links oder Videodatei an digital@dosb.de. Wir werden diese dann auf dem DOSB-YouTube-Kanal bündeln und auf den Social-Media-Kanälen von SPORTDEUTSCHLAND und der Deutschen Sportjugend featuren.

Machen Sie mit und bleiben Sie gesund!

Mit sportlichen Grüßen
Alfons Hörmann                                   Veronika Rücker

Präsident                                              Vorstandsvorsitzende

Deutscher Olympischer Sportbund

Liebe Sportfreunde,
anbei übersende ich weiterführende Informationen zum Thema digitales Meldesystem Corona zur Kenntnis und Nutzung der angebotenen Services.

Viele Grüße
Gunar

Sehr geehrte Damen und Herren in den Fachverbänden,
in unserer letzten Mail vom 19.03. hatten wir angekündigt, Sie bezüglich möglicher finanzieller Unterstützungen auf dem Laufenden zu halten. Dieser Ankündigung kommen wir heute nach und bitten Sie um Ihre aktive Unterstützung, indem Sie die nachfolgenden Zeilen zunächst aufmerksam lesen und sich anschließend an der digitalen Umfrage beteiligen.

Wie verändern sich die Einnahmen Ihres Sportvereins oder -verbandes durch die Corona-Krise geschätzt bis Jahresende 2020? Diese Frage ist Dreh- und Angelpunkt eines digitalen Meldesystems, mit dem die vier Sportbünde (der Landessportbund, der Sportbund Rheinland, der Sportbund Pfalz und der Sportbund Rheinhessen) zurzeit zu erwartende finanzielle Schäden im organisierten Sport online abfragen. Die über 6.000 Vereine und 250 Fachverbände in Rheinland-Pfalz sind bis zum 15. April aufgerufen, über das digitale Meldesystem (idealerweise über den PC und nicht über ein Smartphone auszufüllen) gravierende Einschnitte ihrem zuständigen Dachverband anzuzeigen. 

„Wir wollen Fakten sammeln und einen Überblick bekommen, von welchen Summen und Bedarfen wir im organisierten Sport reden“, sagt Jochen Borchert, kommissarischer Präsident des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Entsprechende Newsletter und Mailings wurden bereits über die regionalen Sportbünde und den LSB an die Mitglieder verschickt. Im Internet-Auftritt des LSB (www.lsb-rlp.de) sowie bei den Sportbünden ist auf der Startseite die Umfrage zu finden. 

Gerne können Sie auch dem direkten Link folgen unter: https://schadensmeldungcorona.questionpro.eu

Per Mausklick gelangen die Verantwortlichen zum Fragebogen. Dort werden mögliche Verluste, aber auch eigene Bemühungen, der Krise entgegenzutreten, abgefragt. „Ziel unserer gemeinsamen Umfrage ist es, ernsthafte Konsequenzen für den Sport zu sichten und später mit der Politik zu diskutieren“, so Jochen Borchert, Präsident des Landessportbundes. „Wir wollen denen helfen, die es dringend brauchen und jetzt durch die Situation akut in ihrer Existenz bedroht sind.“ Das zuständige Ministerium hat in einer Telefonkonferenz mit den Sportbünden grundsätzlich Bereitschaft signalisiert, hier zu unterstützen. „Der Minister ist gewillt, uns zu helfen. Vorausgesetzt, es liegen belastbare Zahlen vor und die Vereine haben selbst ihren Beitrag geleistet, um negative Entwicklungen abzufedern.“ Dass Fakten gefordert werden, für Borchert eine Selbstverständlichkeit: „Diese Forderung des Ministeriums ist absolut nachvollziehbar und richtig. Viele Bereiche sind betroffen und fordern jetzt.“ Längst nicht alle seien auf Hilfen angewiesen. Andere wiederum benötigten dringend Unterstützung. Nun sei es an den Sportvereinen und Fachverbänden, die Zeit zu investieren und im Bedarfsfall ins digitale System einzutragen. Damit werde letztlich die Grundlage geschaffen, um am Rettungsschirm von Bund und Land partizipieren zu können.

Bei Fragen zur Umfrage bittet der Landessportbund Rheinland-Pfalz um eine Mail an
corona-hilfe@lsb-rlp.de. Die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des LSB sind darüber hinaus über ihre dienstlichen Büronummern erreichbar https://www.lsb-rlp.de/lsb-rlp/ansprechpersonen

Wir wünschen Ihnen weiterhin  alles Gute und vor allem beste Gesundheit.

Für Präsidium und Geschäftsführung des LSB

Jochen Borchert                              Christof Palm

Komm. LSB-Präsident                    Sprecher d. komm. Geschäftsführung

 

Am 07. März 2020 fand in der edel-optics.de Arena in Hamburg die deutsche Meisterschaft der Leistungsklasse und Para Karate statt. Ansprechend ausgerichtet vom Hamburger Karate-Verband e.V wurden die Wettkämpfe zunächst auf 6 Tatamis ausgetragen, um dann im Finale auf übersichtliche 4 Tatamis reduziert zu werden.

Die Kata Athleten aus Rheinland- Pfalz zeigten sich hier besonders erfolgreich. Von 4 möglichen Kategorien erreichten die Starter in 3 Kategorien Podiumsplätze.

Silber ging hierbei an Jordi Alexandre Hoffmann Molina vom Karate Verein Budokan Kaiserslautern e.V im Kata Einzel der Herren.

Im Kata Einzel der Damen errang Arezou Nematipour vom Sen5 Karate e.V die Bronzemedaille.

Ebenfalls Bronze erreichte das Kata Team der Damen mit den Starterinnen Ally Mack, Franziska Dufft und Leonie Griessel.

Die rheinland-pfälzischen Kumite Starter errangen insgesamt 5 Medaillen in 10 Kategorien.

Gold sicherte sich Aleksandar Blagojevic vom 1. Shotokan Karate Club Frankenthal in der Königsklasse Kumite +84 kg. Hervorragend vom Coach Philip Lohr unterstützt, entschied Aleksandar alle Kämpfe für sich und holte den Deutschen Meister Titel.

Silber erreichten zwei Athleten vom Karate und Sportverein Trier e.V. Zum einen Sarah-Lina Mimouni in der Kategorie Kumite Damen +68kg und Albert Heinz bei den Herren -67kg.

Eine weitere Silbermedaille erkämpfte sich Stella Holczer vom Goju-Ryu Schifferstadt e.V. Jil Augel vom Sen5 Karate e.V erzielte in der Kategorie Kumite Damen -61 kg den dritten Platz. Am Ende waren es folglich 8 Medaillien für die Rheinland-Pfälzer und Platz 4 im Medaillenspiegel.

Herzlichen Glückwunsch zu diesen hervorragenden Leistungen!

Das Herren und Damen Team des Rheinland - Pfälzischen Karate Verbandes gesponsert von Lotto Rheinland Pfalz überzeugte in der Hirnrunde der Karate Bundesliga in Hamburg.

Am Morgen starteten die Herren mit den Kämpfern Aleks Blagojevic, Martin Schoppel, Melvin Fleischer, Marcel Baun, Florian Hass und Quentin Mahauden in der Gruppe 2 gegen vier konkurrierende Teams. Ohne Kompromisse, mit viel Leidenschaft kämpften Sie sich an die Spitze der Tabelle und erreichten somit eine sehr gute Ausgangslage für die Rückrunde und die Qualifikation in die Play - Off.

Die Ergebnisse im einzelnen:
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - SAIKO Hamburg 4:1
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - FK Northeim 4:1
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - A.S. Driveloock Waldkrailburg 5:0
Karate Team "Lotto Rheinland Pfalz Frankenthal" - SC Banzai Berlin 5:0


Unser Damen Team mit Stella Holzer, Jil Augel, Sarah-Lina Mimouni, Hannah Henning und Leonida Hehl starteten mit der gleichen Motivation. In der Gruppe 1 mit insgesamt 6 Teams standen unseren Kämpferinnen einige Kämpfe bevor die Sie mit Strategie und viel Erfahrung erfolgreich bestritten. Unser Damen Team belegte einen hervorragenden 2. Platz und hat sich ebenfalls eine gute Position für die Rückrunde und Play - Off erkämpft.

Die Ergebnisse im einzelnen.

Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - Rhein Neckar Knights 2:1
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - SC Banzai Berlin 1:2
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - Seiwakai Team Sachsen 3:0
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - SAIKO Hamburg 1:2
Karate Team "Lotto Rheinland - Pfalz - Mayen" - USC Duisburg 2:1

Hier die aktuelle Tabelle

Super Leistung und herzlichen Glückwunsch an alle und vielen Dank an das engagierte Trainer Team.